Johannes-Paul Kindler
Johannes-Paul Kindler

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Vorfeld der Verfilmung von Schirachs "Terror" veröffentlichte eine niederländische Tageszeitung folgenden Beitrag:

(17.10.2016)

 

 

Pressestimmen

  

 

Johannes-Paul Kindler

Richard III

 

"...In einem kalten Geflecht aus Metallstäben (...) bewegt sich Richard mit raubtierhaften Bewegungen, klettert trotz seiner Behinderung flink durch das bizarre Gitter aus Stäben, belauert seine Opfer, lässt sie in seine Fallen tappen, bevor er zum finalen Dolchstoß ausholt, den er natürlich nicht selbst ausführt. Johannes-Paul Kindler gelingt eine absolut ausgereifte Darstellung eines Menschen, der sich, obwohl er seinen Weg auf den Thron strategisch kühl plant, immer wieder in einen Rausch hineinsteigert..."

(Christoph Schulte im Walde, theater pur 12/07)

 

 

"...In seiner (Markus Kopf) Inszenierung offenbart sich die Boshaftigkeit durch jede Geste des Hauptdarstellers Johannes-Paul Kindler. (...) Das opulente Werk entblößt einen politischen Verbrecher, der ohne Skrupel agiert und manipuliert.

Herausragend bleibt über die Dauer von fast drei Stunden die Leistung von Johannes-Paul Kindler. Nichts wirkt aufgesetzt. Vielmehr spürt man eine Selbstverständlichkeit, deren Bann man sich nicht entziehen kann. Er fesselt das Publikum mit seinem Spiel. (...) Seine Bewegung, seine Mimik, seine Stimme füllen die Gestalt des hinterlistigen und gnadenlosen Herrschers mit Meisterschaft aus..."

(Ingrid Fisch, Münstersche Zeitung)

 

Ritter, Dene, Voss (Ludwig)

 

"...Johannes-Paul Kindler spielt mit leicht irrem Blick und beachtlicher Ausdruckspalette. Beim Verspeisen von Brandteigkrapfen (Rezept im Programmheft) kotzt er seinen Ekel heraus und kann nur mit Beethovens „Eroica“ und einem Paar baumwollener Unterhosen wieder beruhigt werden.
Es ist unverkennbar Thomas Bernhard selbst, den Kuck hier mit Ornamenttapeten, dunklem Parkett und gestärktem Tischtuch (...) auf die Bühne bringt. Die Inszenierung ist exakt..."

(Helmut Jasny, Ruhrnachrichten, 29.04.2012) 

Der eingebildete Kranke (Argan)

 

"...Der überragende Hauptdarsteller Johannes-Paul Kindler fügt sich gut in dieses Konzept. Er spielt den Argan nicht als lächerlichen Tattergreis, sondern als recht vitalen Mann. Trotz seiner Neurosen nimmt er eine ernste Rolle in diesem Spiel um Geld und Liebe ein..."

(Manuel Jennen, Ruhr Nachrichten, 15.08.2008)

Faust II

"...Die Truppen beschießen einander mit Pingpongbällen, und Faust bläht sich beim Schlussmonolog in eitler Selbstgefälligkeit. Dem noch jungen Johannes-Paul Kindler glaubt man merkwürdigerweise den alten, blindwütigen Industrie-Tyrannen mehr als den Erwachenden..."

(Hans-Jörg von Jena, Die Welt, 16.03.2001)

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